Posted by admin  |  April 25, 2023

Die wu12 und wu13 begeistern beim Osterturnier in Wien

 

Zwei Wochen sind vergangen, der Schlafmangel ist überwunden und es ist in den Köpfen angekommen… Die wu12 hat das Osterturnier in Wien gewonnen! Die wu13 hat ebenso tolle Leistungen gezeigt! 

Die wu13 traf schon in der Gruppenphase auf ein sehr starkes Team aus Italien, das dann auch das Turnier gewonnen hat. Dennoch haben die Mädels gegen dieses Team wirklich gut gespielt. Ich erinnere mich an Dana, die als Teamleaderin auftrat und so ihre Mitspielerinnen auf dem Feld unterstützt hat, und an sie, Hanna und Melissa, die mit ihrer super Defense, viele Punkte verhindert haben. Auch Emma hat an ihrer Gegnerin geklebt und immer wieder für Sprungbälle oder gar Ballverluste auf der gegnerischen Seite gesorgt.  

Daneben gab es ein weiteres italienisches Team in unserer Gruppe, das weniger durch gute Technik und Basketball-IQ auffiel, sondern eher durch Aggressivität und Körperlichkeit. Dementsprechend unangenehm war das Spiel gegen diese Mannschaft. Aber trotz des unglücklich verlorenen Spiels haben unsere Mädels nach den ersten Minuten der Enttäuschung die Köpfe nicht hängen lassen, sondern als Team beschlossen, dass sie die letzten verbliebenen Gruppenspiele bestmöglich absolvieren wollen. Und genau so haben sie es dann auch umgesetzt. Jede hat in den Spielen Skills gezeigt, die mir im Gedächtnis geblieben sind – wie bspw. Maya und Avelina, die sich ohne Scheu in der Helpside den Gegnerinnen, egal wie groß, in den Weg gestellt und damit leichte Körbe verhindert haben. Und Paula, die durch ihre Reboundarbeit dafür gesorgt hat, dass wir im Ballbesitz sind. Eda hat uns in einigen Spielen durch ihre guten Drives Punkte geschenkt, Emma und Ella sind phasenweise durch ihre wirklich guten Mitteldistanzwürfe aufgefallen. Alles in allem hat es mich stolz gemacht zu sehen, dass die Mädels wirklich als Team gespielt und abseits des Feldes agiert haben!  

Für die wu12 Mädels war die Gruppenphase etwas „entspannter“. Hier gab es keine Mannschaft, die über die Dauer eines gesamten Spiels so wirklich „gefährlich“ wurde. Manchmal war unser Start ins Spiel nicht optimal, aber das Team hat sich immer wieder aufgerappelt und die Kontrolle über das Spiel übernommen. Erst im Halbfinale gegen Pankow wurde es sehr spannend, gerade auch weil wir die Spiele gegen Pankow aus der Saison als nicht besonders gut in Erinnerung hatten. Mit Pankow hatten wir einen wirklich guten und damit schwer zu schlagenden Gegner! Bereits in der Gruppenphaseund dann in dem Halbfinalspiel hat sich offensiv gezeigt, wie stark Melissa, Hanna und Pia scoren können! Melissa war fast immer „eine sichere Bank“, was Punkte aus Drives bzw. am Brett angeht, trotzdem hat sie auch „Erwachsenen-Dreier“ versenkt. Ich glaube, das Wort, das ich im Zusammenhang mit Hanna in der Woche am häufigsten verwendet habe, war „Zuckerpässe“. Denn durch ihre tollen Pässe sind super viele schöne Situationen in der Offense entstanden. Pia hat sich smart angestellt und spätestens, wenn die Gegnerinnen sich auf Hanna und Melissa konzentriert haben, hat sie mit ihren schnellen Drives die leichten Punkte gesammelt. Auch wenn die drei Mädels offensiv oft am meisten herausstachen, haben alle Mädels ihren Teil beigetragen! Ich betone immer wieder: Zwei/ drei Mädels alleine gewinnen kein Spiel, denn all die Dinge, die nicht so offensichtlich sind, wie eine gute, foulfreie Defense oder Rebounds, sind essentielle Teile des Spiels! So ist mir die Defense von Vicky, Vera und Pauline positiv aufgefallen. Es war als wollten sie zum Saisonabschluss noch mal das bestmögliche zeigen. Bei Vicky und Vera hat man auch offensiv den Mut gesehen mit dem Ball etwas zu kreieren, was ihnen des Öfteren gelungen ist. Bei Vera waren es eher die Cuts, die mit Pässen gefüttert wurden, und bei Vicky die Drives. Pauline hat, wann immer es ging, alle angefeuert und bei jeglichen guten Situationen gefeiert. Man sollte nicht vergessen, wie wichtig dieser mentale Support ist. Paula hat mit ihrem Reboundverhalten in der wu12 noch mehr Erfolg gehabt und hier auch durch einige erfolgreiche Züge zum Korb für Punkte gesorgt. Mit Loni war immer eine Spielerin auf dem Feld, die schlau und instinktiv spielt. Sie hat die Situationen in der Defense zum Helfen sehr gut erkannt, das Spiel in der Offense gelesen, gute Entscheidungen getroffen und durch ihre guten Mitteldistanzwürfe zu einigen Punkten verholfen. 

Das alles spiegelt das Turnier aus meiner Trainerinnensicht am besten wider. Natürlich gab es noch das Finalspiel TS Jahn München, was unglaublich spannend und intensiv für alle Beteiligten war, nicht zuletzt, weil die Halle voller BGZ-, aber auch München-Fans war. Für die Mädels war es sicher das erste Mal, in einer solchen Kulisse zu spielen. Aus Erfahrung weiß ich, dass solche Spiele psychisch, wie auch physisch sehr anstrengend sind. Daher ist es umso beeindruckender, dass die Mädels sich nach anfänglicher Nervosität und Anspannung auch hier wieder zusammen gerappelt haben und das Spiel tatsächlich über Einsatz und Konzentration gewonnen haben! Ich bin stolz und denke mit Freude an diese Woche zurück – nicht nur weil wir gewonnen haben, sondern auch weil die Mädels der wu12 und wu13 die ganze Woche über als ein großes Team unterwegs war und dieses Turnier bestritten hat! Vielen Dank für die schöne Zeit! BGZ GO! 

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