Die Orientierungsturniere zur Übersicht über einen Sichtungs- und Geburtsjahrgang des DBB und seiner Landesverbände fanden nun schon zum 12. Mal statt.

Das Vorturnier Nord von „Perspektiven für Talente" fand am vergangenen Wochenende in Quakenbrück / Niedersachsen statt. In 14 Tagen wird das Turnier für den Süden Deutschlands in Chemnitz stattfinden.

Das hervorragend vom örtlichen Club organsierte Turnier der Landesverbände aus dem Westen, Norden und Osten Deutschlands fand von Freitag bis Sonntag in der Bundesligaspielhalle von Quakenbrück statt. Dabei waren auch die Berliner Jungen wieder sehr erfolgreich.

Für den BBV-Kader traten an:

Noah Assamoah, Paul Graendorf, Elia Kirow, Nicola Schultze (alle ALBA), Ore Ewert, Jenö Pildner (beide BGZ), Benni Kumm (TuSLi), Jack Kayil (TuS Neukölln), Stefan Lazic (DBV), Tidiane Ly (Friedenau), Amon Dörries (ALBA, früher Potsdam) und Aaron Tiede (RSV).

Nach einem leichten Auftaktsieg gegen Mecklenburg-Vorpommern, bei dem alle Spieler punkteten und gut ins Turnier starteten, kam es am Samstagvormittag zu einem vorweggenommenen Gruppenendspiel gegen Niedersachsen. Zur Halbzeit lagen die Berliner noch mit zwei Punkten 22-24 hinten. Gegen die heute sehr starken Niedersachsen, konnte Berlin sich jedoch in der zweiten Hälfte mit der deutlich tieferen Mannschaft weiter absetzen und am Ende mit 53-41 gewinnen. Am Samstagnachmittag im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Hamburger Auswahl, gegen die sich die Berliner zuletzt mindestens immer eine Halbzeit schwer getan hatten. Diesmal war Hamburg scheinbar schon geschwächt vom Turnier und leistete keine Gegenwehr, so dass schnell ein klarer Sieg für Berlin sicher war.

Nun ging es am Sonntag im Endspiel gegen die extrem athletische Mannschaft aus Hessen, die auch ihr Gruppenendspiel gegen den Westdeutschen Basketball Verband knapp gewonnen hatte. In dem lange unentschiedenen und hart umkämpften Spiel gerieten die Berliner in der ersten Halbzeit kurz vor der Pause in Rückstand und lagen mit 25-32 zurück. Auch die zweite Halbzeit ging gegen die schnelleren, sprunggewaltigeren und abschlusssicheren Hessen trotz gutem Kampf verloren. Zwar waren die Berliner Jungs nochmal auf einen Korb an den Hessen dran, große Foulprobleme gegen die schnelleren Hessen und eine große Abschlussschwäche verhinderten jedoch einen Ausgleich. So kam es zu einer auch in der Höhe verdienten 39-53 Niederlage für Berlin und dem 2. Platz beim Vorturnier Nord von „Perspektiven für Talente“.

Am Ende wurden von Bundestrainer Fabian Vilmeter folgende fünf Berliner unter die 24 Jungs nominiert, die zum Finalcamp nach Heidelberg vom DBB eingeladen wurden: Paul Graendorf (ALBA), Ore Ewert, Jenö Pildner (beide BGZ), Jack Kayil (TuS Neukölln) und Amon Dörries (ALBA, früher Potsdam).

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