Es begab sich vor nicht allzu langer Zeit, als ein wild zusammengewürfelter Haufen, gerade den Kinderschuhen entwachsener Burgfräulein auszogen um die weite Welt der 2. Regionalliga zu entdecken. Ohne Erwartungen oder gar die Hoffnung auf Ruhm und Ehre und ausgestattet nur mit dem Wappen der Neugierde setzten sie Fuss auf die Straße.
Und sogleich hieß es dann auch Wunden lecken als das Tuch der Realität, auch bekannt als Truxis von Lichterfelde (oder kurz TuSLi), bereits im ersten Wegescamp die keimenden Flammen der Hoffnung erstickten.
Nun aber waren die Fräulein gewarnt und beschlossen die Flucht nach vorne zu wagen. Emsig feilten sie an ihrer Taktik um ihrerseits die Angreifer zu werden. Und weil sich die Fräulein für keine Arbeit zu schade waren und sie vor allem eines von Hof aus mitbrachten, den Witz, waren sie auch sogleich erfolgreich.
So strichen die Monate ins Land und kein Fürstentum sollte mehr sicher sein. Mit stolz wehenden Fahnen und jugendlichem Spielwitz stürmten sie Festung für Festung. Aberwitzig wurde jede Mauer erklommen die in ihren Weg kreuzte. Ja selbst den Angriff auf die heimische Burg durch Thronanwärterinnen aus dem Neuen Kölln konnte man vernichtend zurückschlagen.
Aus den einstigen Fräulein wurden stattliche Damen, die sich einen Namen in der Welt gemacht hatten. Und als der Winter hereinbrach waren nicht länger sie die Jägerinnen, sondern die Gejagten.
Auch die neue Stellung im gesellschaftlichen Stand wussten sie zu verteidigen und revanchierten sich bravourös an ihren Rivalinnen aus dem „lichten Felde“. Die eigene Festung, die J-F-K(astle) hielt stand. Uneingenommen und uneinnehmbar für alle die da kamen. Nur einmal wollten die Pfeile nicht treffen als sich die Damen den Hausherrinnen aus Neu-Kölln in einer hitzigen Schlacht auf Schwerts Schneide zu verteidigen wussten.
Schließlich nahte der Lenz und mit ihm die Zeit des Friedens. Und erstaunt in Anbetracht der Wendung dürfen die Damen aus dem Besonders-Geilen-Zehlendorf (BGZ) feststellen nicht nur den Thron besetzt zu haben, sondern auch den Passierschein für die Überfahrt zu neuen Welten (1. Regionalliga?) gelöst zu haben. Nun gilt es die Felder zu bestellen, die Wunden des Winters zu verbinden und sich für das nächste Abenteuer zu wappnen.

Mir als Erzähler der den Weg von den jungen Fräulein hin zu den abgeklärten Damen begleiten durfte bleibt nur wohlwollend und dankbar auf ein bewegtes Abenteuer zurück zu blicken. Auf ein Märchen dessen Tinte meine Feder nicht hätte verlassen können, hätten die Fräulein ihrer Zeit nicht alles gegeben um dieses Märchen wahr werden zu lassen. Ich ziehe meinen Hut vor eurem Einsatz und der Leidenschaft die ein solches Abenteuer abverlangt und ich verneige mich vor der Arbeit und dem Ergebnis eurer individuellen Entwicklung. Ich bin sehr stolz auf euch!

Und die Tausendundeins? Nun, das ist Anzahl an Punkten die unsere Damen in vierzehn Kräftezehrenden Duellen erzielen konnten