Picabo Street: Um dein wahres Potential zu entdecken, musst du zuerst deine eigenen Grenzen finden und dann musst du den Mut haben, sie zu überschreiten.

Der fiktive Reporter: Wie war es heute gegen SSV Lok Bernau?

Nima: Naja, Pflichtsieg ohne Kür. Die Standortbestimmung kommt gegen die beiden Alba-Teams, TusLi, Friedenau, DBV. Einige Kinder hatten schon zwei Spiele in den Beinen. Aber hey, wir sind eine mu14-1. Das Ziel ist abzuliefern und die Trainingsinhalte aufs Parkett zu bringen. SSV Lok Bernau hat sich teuer verkauft, wir hatten den Sommerschlussverkauf anzubieten.

Michael Owen: Wenn Du in Deinem Training immer nur 90% gibst, dann wirst Du auch wenn es darauf ankommt nur 90% geben.

Der fiktive Reporter: Wo siehst Du die Mannschaft und BGZ?

Nima: Wie jede mu14-1 der BGZ seit 2013 ist sie eine leistungssportorientierte Mannschaft. Wir trainieren am meisten im Verein, um möglichst viele Spieler für hohe Ansprüche an sich und die der Trainer zu begeistern. Nichts gegen Mittelmäßigkeit, aber die ist in einer ersten Mannschaft fehl am Platz. Dafür gibt es andere Sportangebote bei BGZ, die sich an anderen Zielen orientieren. Yannick und ich bieten bis zu 7h in der Woche Training an und sprechen bestimmt zwei weitere Stunden in der Woche über die Jungs. Die Spiele sind nicht eingerechnet. Wo in Berlin gibt es solch eine Hinbgabe der Trainer?

Jack Dempsey: Ein Champion ist jemand, der aufsteht, wenn er nicht kann.

Der fiktive Reporter: Und BGZ nun?

Nima: Es gibt 42 Mannschaften im männlichen mu14 Bereich in Berlin. Mein Ziel ist es, immer nach Alba die beste ehrenamtlich organisierte Mannschaft zu sein. Alba Berlin ist der Profiverein mit einem Millionenetat für die Jugendarbeit, wir wollen immer oben dabei sein und die Spieler an die Ansprüche gewöhnen, um in Berlin auf höchstem Niveau spielen zu können. Klar, mit dem großen Bild kann der Verein sehr zufrieden sein. Gute Spieler wollen bei BGZ spielen und wechseln dafür den Verein, wir haben eine Elternschaft hinter den Spielern, die die Idee unterstützt. Unser aktueller Kader umfasst je nach Zählweise 15 bis 16 Kinder, davon spielt die Hälfte in der Berliner Auswahl. Das war vor 8-10 Jahren noch unmöglich bei BGZ.

Vince Lombardi: Gewinnen heißt, dass Du bereit bist länger zu laufen, härter zu arbeiten und mehr zu geben als alle anderen.

Der fiktive Reporter: Was bringen die nächsten Wochen?

Nima: Yannick und ich machen weiter und arbeiten an den Gewohnheiten der Kindern/Jugendlichen. Wir hoffen, dass sie es irgendwann zu schätzen wissen, dass wir an Details arbeiten und auch auf die Umsetzung im Spiel bestehen. Der Weg ist manchmal schmerzhaft, dauert länger als man glaubt. Irgendwann wird es sich für die Jungs lohnen. Dafür machen wir es. Für die Jungs.

Dirk Nowitzki: Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.