Zum ersten Mal in der Saison mussten sich die Damen zu Anfang des Spiels einer Zonenverteidigung stellen. Was zunächst mit guter Trefferquote von außen gelöst werden konnte, stellte mit sinkender Trefferquote zunehmend eine Herausforderung für die BGZ-Damen dar. Die Anspiele auf die Großen Hannah, Jule und Leo waren zu ungenau und durch wenig Bewegung in der Offense kam man nur schwer zu guten Abschlüssen. Das erste Viertel gewannen wir trotzdem deutlich mit 16:5.
Im zweiten Spielabschnitt stellte BG 2000 zwar auf auf eine Mann-Verteidigung um, die BGZDamen konnten daraus aber keinen Profit schlagen, da wir uns zu sehr auf Einzelaktionen und schnelle Abschlüsse verließen. Hinzu kamen noch Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive,sodass das Viertel lediglich mit 3 Punkten gewonnen wurde.

In der Halbzeit nahmen sich die Damen 1 vor, ihre Stärke am Brett auszunutzen und wiedervermehrt ihre offensiven sowie defensiven Prinzipien umzusetzen. Dies gelang jedoch nur phasenweise, sodass man wieder 13 Punkte zulassen musste, immerhin aber noch selbst 18 Punkte erzielen konnte. So ging es mit einem 16-Punkte-Vorsprung ins letzte Viertel. Wie schon das ganze Spiel über lief das Zusammenspiel auch in den letzten 10 Minuten nur schleppend, viele gute Ideen konnten nicht genau genug umgesetzt werden oder die letzte Konsequenz beim Verwerten der Anspiele fehlte. Trotz der recht hohen Führung nach 30 Minuten Spielzeit gaben die Gegnerinnen nicht auf und bestraften die vielen Fehler und die nachlässige Defense der BGZ, sodass die Führung auf nur 7 Punkte schrumpfte. Durch ihren Run motiviert versuchte BG 2000 den Druck durch eine Presse zu erhöhen. Diese konnten die BGZ-Damen jedoch geschickt ausspielen. Da die Schiedsrichter über das ganze Spiel recht wenige Fouls gepfiffen hatten, gelang es BG 2000 in den letzten Momenten des Spiels auch nicht mehr, Stop-the-Clock zu spielen um womöglich so noch einmal in Schlagdistanz zu kommen. Somit verloren die Damen 1 zwar das letzte Viertel mit 8:15, konnten aber einen verdienten Arbeitssieg und somit den 6. Sieg in Folge einfahren.

Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Hinrunde in Hermsdorf an. Bis dahin gilt es, sich im Training auf die eigenen Stärken zu besinnen und zurück zum teamdienlichen und schwer berechenbaren Spielstil zurückzufinden, den das Team in den vorangegangenen Spielen ausgezeichnet hatte.