Mein Name ist Andreas Fuß, ich werde im Verein aber eigentlich immer nur „Fußi“ genannt.

Ich war schon mit von der Partie, als im Jahr 1982 von einer Gruppe Basketball-Begeisterter, überwiegend Sportlehrer, unsere BG Zehlendorf gegründet worden ist. Triebfeder dieser Initiative war damals, dass die Basketball-Mannschaften der Zehlendorfer Schulen recht erfolgreich bei den Landes- und Bundesmeisterschaften abschnitten, aber kein Basketballverein in diesem Bezirk existierte. Also gründeten wir nach vielen Diskussionsrunden an einem kalten Novemberabend die BGZ. Schon zur Saison 83/84 nahm der Verein mit etlichen Mannschaften am Berliner Spielbetrieb teil, da nahezu die gesamte Basketballabteilung des Polizei-Sport-Vereins nach Zehlendorf wechselte. 

Seitdem habe ich mit Ausnahme des „Kassenwarts“ im Vorstand wechselnd schon jeden Posten bekleidet und als Trainer Mannschaften der verschiedensten Altersgruppen im weiblichen und männlichen Bereich betreut. Sogar als Schiedsrichter war ich viele Jahre tätig, was aber für alle Beteiligten (mich eingeschlossen) nicht immer schön gewesen ist. 

Seit einigen Jahren sehe ich mich in der Vorstandsarbeit als Mahner und Verfechter der Grundsätze derehrenamtlichen Vereinsarbeit. Es ist mir schon klar, dass sich viele gesellschaftliche Aspekte erheblich verändert haben, trotzdem glaube ich aber, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem gemeinnützigen Sportverein weiter wünschenswert und auch notwendig ist. Wir sind ein sehr mitgliedsstarker Verein und aufgrund erheblich gestiegener Anforderungen im Verwaltungsbereich war es unumgänglich, für die Geschäftsstelle eine hauptamtliche Stelle zu schaffen. Ich halte es aber nicht für richtig, viele Aufgaben durch vertraglich gebundene „Angestellte“ erfüllen zu lassen, denn dies ist in der Regel die Aufgabe allerMitglieder! Ansonsten könnte nämlich der Eindruck entstehen, dass das Mitglied eher ein „Kunde“ eines Unternehmens ist und mit der Bezahlung des Jahresbeitrags bestimmte Leistungen erwarten kann.

Das einzelne Mitglied hat aber meines Erachtens keinen individuellen Anspruch auf

-       das Mitwirken in einer bestimmten Mannschaft 

-       einen bestimmten Trainer 

-       die Nutzung der besten Trainingszeiten

-       viel Einsatzzeit für das eigene Kind im Spiel

und so weiter…

Vielmehr hat man als Mitglied in einem gemeinnützigen Verein Pflichten, so zum Beispiel „die Ziele des Vereins zu fördern“ (siehe § 7 unserer Satzung)!

Natürlich versuchen wir unser Möglichstes, dass alle bei uns in einem vernünftigen Rahmen Basketball spielen können, aber dieses Bemühen wird oft durch fehlende Ressourcen (z. B. Hallenzeiten, Trainer) durchkreuzt. 

Ich werde also nicht müde, auch an dieser Stelle für eine engagierte Mitarbeit im Verein zu werben! Die Möglichkeiten, wie man sich einbringen kann, sind sehr vielfältig. Und das Beste ist: es kann großen Spaß machen!

In diesem Sinne,

BGZ go!